Irma Gossmann, Schlesinger geb. Gossmann wurde am 05.10.1905 in Langensalza geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Langensalza, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Ghetto Litzmannstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Gossmann Artur und Gossmann Brünette geb. Stein.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schlesinger Fritz.
Ihr Kind war Schlesinger Günther (21.10.1926–29.06.1943).
Sie starb am 13.07.1942 in Ghetto Lodz .
Weitere Angaben aus den Quellen: Irma Gossmann wurde als Tochter von Arthur Gossmann und seiner Ehefrau Brünette in Langensalza geboren und wuchs dort auf ([1052]. In der Rathausstraße 6 betrieben die Eltern einen Schuhladen [1023]. 1924 kam Irma Gossmann für etwa fünf Monate nach Aschaffenburg in die Hofgartenstr. 10 [1052]. Zurück in Langensalza heiratete sie Fritz Schlesinger, der keine jüdischen Wurzel hatte; 1926 wurde der Sohn Günther geboren [1003][1064][1023]. Artur Gossmann wurden 1938 deportiert, kam zwar wieder frei, als er sein Haus unter Druck verkaufte, erhielt er dafür aber nur 5000 statt der erhofften 60 000 Reichsmark [1023]. Die Familie ging schließlich nach Frankfurt [1003][1064]. Von dort aus wurden Irma und ihr Sohn Günther im Oktober 1941 in das Litzmannstadt deportiert, beide wurden dort umgebracht [1003]. Über das Schicksal der anderen Familienmitglieder ist nichts bekannt.