Max Gutmann (1878)

Max Gutmann wurde am 18.03.1878 in Coburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Coburg, Königstein im Taunus, Aschaffenburg, auf Reisen, unbekannt (Holocaust), Karlsruhe, Frankfurt am Main, Wien. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Gutmann Hirsch und Gutmann Babette geb. Korn.

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Gutmann wurde als Sohn des Kaufmanns Hirsch Gutmann und seiner Ehefrau Babette in Coburg geboren und wuchs dort auf [1052]. 1906 erstmals für etwa sechs Monate in Aschaffenburg wohnhaft, beschäftigt in Babenhausen als Kaufmann in der Babenhauser Eisengiesserei und Herdfabrik [1046], 1909 wieder in Aschaffenburg, nunmehr als Fabrikant [1052]. 1928, nach knapp 20 Jahren, Wegzug von Aschaffenburg, zunächst auf Reisen, später in Frankfurt am Main [1052]. 1931 von Wien Anfrage an den Stadtrat Aschaffenburg, ihm einen zur Benutzung im Ausland gültigen Heimatschein auszustellen, die Kosten würden von Louis Weiss, Weinhändler in der Herstallstr. verauslagt [1046]. Max Gutmann wurde später an einen unbekannten Ort deportiert und ist vermutlich im Holocaust umgekommen [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.