Esther Rachel Rosa Glückstein geb. Markowitz wurde am 20.08.1869 in Oswiecim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oswiecim, Kitzingen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Markowitz Isaak und Markowitz Sofie geb. Kahn.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Glückstein Ferdinand.
Ihre Kinder waren Glückstein Abraham Adolf (02.06.1911–01.06.1999), Jakubowicz Margarete Berta geb. Glückstein (04.09.1909–1942), Glückstein David (06.02.1904–09.10.1974), Glückstein Moritz (15.01.1902–01.08.1980) und Klieger Mathilde geb. Glückstein (19.04.1898) sowie weitere 6 Kinder.
Sie starb am 21.09.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Esther Rachel Rosa Glückstein geborene Markowitz war die Tochter des Isaak Markowitz und seiner Ehefrau Sofie geborene Kahn. Sie heiratete den aus Chrzanów in Polen stammenden Schuhmachermeister Ferdinand Glückstein. Mit ihm hatte sie sechs Söhne und fünf Töchter. Im Mai 1895 zog die junge Familie nach Kitzingen in Unterfranken. NS-Regime: Die wohl schon verwitwete Esther Glückstein wohnte 1939 bei den Familien ihrer Kindern Moritz Glückstein und Margarete Jakubowicz am Kutschenhof 2 in Kitzingen. Im März 1942, wahrscheinlich nach der Deportation ihrer Tochter Margarete nach Izbica, [1005] kam sie nach Würzburg in das Isr. Kranken- und Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20. [1016] Esther wurde amtlich als staatenlos registriert. [1027][1060] Am 10.September 1942 wurde sie von dort nach Theresienstadt deportiert, wo sie nach wenigen Tagen ums Leben kam. [1027] Quelle: -Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden.