Raphael I Rosenberger (1869 - 1943)

Raphael I Rosenberger wurde am 06.03.1869 in Schonungen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schonungen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenberger Zilli geb. Eberhardt.

Seine Kinder waren Rosenberger Miriam und Ziegler Käthe geb. Rosenberger (um 1904).

Er starb am 26.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Raphael Rosenberger stammte aus der Familie Samuel Rosenberger in der unterfränkischen Gemeinde Schonungen, Kreis Schweinfurt. [1027] Bis ins hohe Alter blieb er mit seinem Geburtsort verbunden. Er war dort ab etwa 1900 auch verheiratet mit Zilli geb. Eberhardt aus Maßbach, Kreis Bad Kissingen. Wohl ab den 1920er Jahren gehörte er zum Führungsgremium der durch Ab- und Auswanderungen geschrumpften Kultusgemeinde. [1023] NS-Regime: Im Novemberpogrom wurden die Synagoge von Schonungen zerstört und die Wohnungen von jüdischen Einwohnern demoliert. Rapahel Rosenberger wurde dabei wohl bestohlen und für kürzere Zeit festgenommen. Die Emigrationsbemühungen des Ehepaares scheiterten. Die Kinder mussten ihre alten Eltern zurücklassen. Im Februar 1942 lebten noch neun jüdische Einwohner in Schonungen. Sechs von ihnen wurden im April 1942 über Würzburg in den Raum Lublin deportiert. [1023] Raphael und Zilli Rosenberger wurden als letzte jüdische Einwohner im Mai 1942 nach Würzburg gebracht, in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung. [1016] Am 10. September 1942 wurden beide von hier nach Theresienstadt deportiert. [1060] Sie kamen im Februar 1942 kurz hintereinander ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.