Max Rosenthal wurde am 20.04.1874 in Höchheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Höchheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 14.11.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Rosenthal stammte wohl aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Höchheim, Kreis Rhön-Grabfeld, ansässigen Familie. Unter den 22 jüdischen Inhabern von Matrikelstellen ab 1817 findet sich dort auch "Elias Schmul Rosenthal (Unterhändler)". Der Verwandte Siegfried Rosenthal (1887-1914) fiel als deutscher Soldat im I. Weltkrieg. Ein Josef Rosenthal gehörte ab den 1920er Jahren zum Führungsgremium der Kultusgemeinde Höchheim. [1023] NS-Regime: Max Rosenthal wohnte noch 1939 im Elternhaus (?) Nr. 26 in Höchheim, zusammen mit der jüngeren Schwester (?) Rosa Rosenthal. Anfang 1942 lebten noch 13 jüd. Einwohner in Höchheim. Neun von ihnen wurden im April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert, darunter auch Rosa Rosenthal. [1023] Max kam um diese Zeit in das "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 ("Judenhaus") nach Würzburg. [1016] Der 68jährige Mann wurde am 10.September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert; [1060] er kam dort nach zwei Monaten ums Leben. [1027].