Leo Cahn (1901 - 1943)

Leo Cahn wurde am 17.2.1901 in Hüttersdorf geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schmelz, Vernichtungslager Sobibor, Lager Westerbork, Niederlande. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Cahn Selma geb. Löwenthal.

Seine Kinder waren Cahn Paul Josef (01.03.1935–16.07.1943), Cahn Ruth (21.12.1941–27.06.1943) und Cahn Werner (27.10.1929–16.07.1943).

Er starb am 16.7.1943 in Vernichtungslager Sobibor.

Weitere Angaben aus den Quellen: Leo und Selma Cahn hatten die beiden Söhne Werner und Paul Josef. Sie betrieben in Hüttersdorf im Saarland ein Manufakturwarengeschäft. Von ihrem letzten Wohnsitz Rotterdam aus wurden sie deportiert [1156]. Allerdings wohnten sie nach der verlässlichen Quelle [1066] im Juni 1941 in der Hartingstraat 18 in Utrecht. Lt. Sidy Löwenthals Brief vom 14.10.1947 wurden sie mit ihren beiden Söhnen, 16 und 12 Jahre alt, im Juli 1943 nach Polen deportiert. Christliche Menschen hatten sie zuvor versteckt. Jedoch einen Tag, bevor sie untertauchen wollten, waren sie von der Gestapo geschnappt worden. Man hatte sie verraten. In der Lagerhaft wurde die Tochter Ruth am 21.12.1941 geboren. Sie starb noch in Holland am 27.6.1943. Inhaftierung: bis 09.Mai 1943, Vught-Hertogenbosch, Konzentrationslager 09.Mai 1943 - 13.Juli 1943, Westerbork, Sammellager Emigration: Luxemburg, Niederlande Deportation: ab Westerbork 13.Juli 1943, Sobibor, Vernichtungslager Todesdatum: 16.Juli 1943 Todesort: Sobibor, Vernichtungslager Schicksal: für tot erklärt [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.