Sigmund Grünebaum (1872 - 1943)

Sigmund Grünebaum wurde am 31.03.1872 in Wenkheim (Werbach) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wenkheim, Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Bad Kissingen, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Grünebaum David und Gruenebaum, Grünebaum Sofie geb. Lebermuth ?, Lebermuth (um 1840).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Grünebaum Minna geb. Vorchheimer, die Ehe wurde am 1906 in Würzburg geschlossen.

Er starb am 21.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sigmund (Siegmund) Grünebaum wurde 1872 in der Kaufmannsfamilie David und Sofie Grünebaum in Wenkheim geboren. Er war ab 1905 in Heidingsfeld und ab 1918 in Würzburg ansässig, ab 1906 verheiratet mit Minna Vorchheimer aus Thüngen. Von 1916 bis 1918 leistete er Kriegsdienst. Sigmund Grünebaum gründete um 1921 mit Julius Vorchheimer die Großhandlung "Grünebaum & Vorchheimer" (Wallgasse 18; Webwaren, Arbeitskleiderfabrikation). Mitte der 1930er Jahre schied er aus der Firma aus. Seinen Ruhestand verbrachte der Witwer ab 1936 [1016] bei Verwandten in Bad Kissingen. [1161] In der Pogromnacht 1938 wurde er mit seinem Neffen Norbert Grünebaum kurzzeitig verhaftet. Mitte Dezember 1938 zog er nach Frankfurt am Main. Von dort wurde er am 18.August 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1078] Sigmund Grünebaum kam im Februar 1943 mit 70 Jahren ums Leben. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.