Marianne Schloßmann (1861 - 1942)

Marianne Schloßmann wurde am 15.09.1861 in Rödelmaier geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rödelmaier, Würzburg, Bad Neustadt, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schloßmann Betty geb. Franken (um 1835) und Schlossmann Alfred (um 1830).

Sie starb am 27.11.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Köchin. Marianne (Marianna) Schloßmann stammte aus der Handwerkerfamilie Alfred und Betty Schloßmann (Astor und Bessy Sch. [1027]) in der unterfränkischen Gemeinde Rödelmaier, Kreis Rhön-Grabfeld. Die einst bedeutende jüd. Landgemeinde verlor schon im späten 19.Jahrhundert viele Mitglieder durch Ab- und Auswanderungen und schloss sich schließlich an die Nachbargemeinde Eichenzell an. [1023] Die unverheiratete, schon ältere Marianne Schloßmann arbeitete 1912 und 1915/16 als Köchin in Würzburg. [1016] 1916 hielt sie sich wieder in Rödelmaier auf und suchte um Arbeit nach. [1023] NS-Regime: Marianne Schloßmann lebte später in der Kreisstadt Bad Neustadt, vielleicht bei der Lehrerfamilie Wahler. [1078] Vermutlich von Bad Neustadt wurde sie im August 1942 in das Isr. Pfründnerhaus Dürerstraße 20 nach Würzburg gebracht und am 10.September 1942 von hier nach Theresienstadt deportiert. Die 81jährige Greisin kam dort nach wenigen Wochen ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.