Alfred Silbermann wurde am 30.07.1883 in Zeil am Main geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zeil, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Silbermann Urias (01.06.1849–06.05.1920) und Silbermann Karoline geb. Mainzer (14.04.1856–25.09.1929).
Er starb am 1944/45 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Viehändler. Alfred Silbermann stammte wahrscheinlich aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Kleinstadt Zeil am Main, Kreis Haßberge, ansässigen Familie. Unter den nur acht jüd. Matrikelstellen findet sich dort auch "Feist Salomon Silbermann (Viehhandel)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Alfred Silbermann wuchs anscheinend mit sechs Geschwistern in der Familie Urias und Karoline Silbermann auf. [1066] Nach erheblichen Ab- und Auswanderungen ihrer Mitglieder löste sich die Isr. Kultusgemeinde Zeil 1920 auf. Die verbliebenen jüd. Einwohner schlossen sich der Kultusgemeinde der nahen Stadt Haßfurt an. [1023] NS-Regime: Alfred Silbermann hatte, wie die meisten Landjuden, Haus- und Grundbesitz in seinem Wohnort. Er wohnte noch 1939, anscheinend ohne Angehörige, in seinem Anwesen in der Speiersgasse. [1078] Im Juni 1942 wurde er in das Isr. Pfründnerhaus Dürerstraße 20 nach Würzburg gebracht. Am 10.September 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert; [1060] am 23.Oktober 1944 wurde der inzwischen 61jährige Mann ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1027].