Rebekka Sonn (1871 - 1944)

Rebekka Sonn wurde am 13.08.1871 in Grosslangheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Großlangheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Sonn Babetta geb. Ehrenreich und Sonn Abraham.

Sie starb am 09.02.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rebekka (Rifka) Sonn stammte aus der Familie Abraham und Babetta Sonn [1005] in der unterfränkischen Marktgemeinde Großlangheim, Kreis Kitzingen. Ihr Vater handelte dort mit Agrarprodukten und bot koscheren Essig und Spirituosen an. [1023] NS-Regime: Rebekka blieb mit ihren ebenfalls ledigen Geschwistern Zerline, Therese und Moses Sonn im Elternhaus Nr. 120 in Großlangheim. [1078] Anfang 1942 waren sie die letzten jüd. Einwohner am Ort. Die jüngeren Geschwister Moses und Therese wurden im Frühjahr in den Raum Lublin deportiert. Rebekka musste dann mit ihrer Schwester Zerline ihr Anwesen in Großlangheim räumen und in das sogenannte Jüd. Unterkunftsheim ("Judenhaus") Bibrastraße 6 nach Würzburg ziehen. [1016] Am 10.September 1942 wurden beide nach Theresienstadt deportiert. [1060} Rebekka kam dort Anfang 1944 ums Leben; ihre Schwester wurde im Mai 1944 nach Auschwitz verschleppt. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.