Sofie Zimmern geb. Frank wurde am 29.11.1875 in Obernbreit geboren und lebte in Obernbreit, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Schweiz, Palästina.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Zimmern Julius.
Ihr Kind war Zimmern Ignatz (24.01.1901).
Weitere Angaben aus den Quellen: Sofie (Sophie) Zimmern stammte wohl aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Obernbreit, Kreis Kitzingen, ansässigen Familie. Unter den 27 jüd. Matrikelstellen ab 1817 findet sich ab 1817 dort auch die von "Jason Enslein Franck (Ellenwarenhandel)". [1023] Sie war ab etwa 1900 in ihrem Geburtsort mit dem Metzger und Viehhändler Julius Zimmern verheiratet; 1901 wurde dort ihr Sohn Ignatz geboren. [1016] Die durch Abwanderungen geschrumpfte Israelitische Kultusgemeinde Obernbreit löste sich bereits 1911 auf. Die verbliebenen jüd. Einwohner schlossen sich an die Kultusgemeinde der benachbarten Kleinstadt Marktbreit an. [1023] NS-Regime: 1933 wohnten noch neun Juden in Obernbreit. 1939 wurde die wohl schon verwitwete Sofie Zimmern im Haus Nr. 55 registriert. [1078] Die vier letzten jüd. Einwohner wurden 1942 deportiert. [1023] Sofie war, wie die Brüder Rudolf und Leopold Sänger aus Obernbreit, zuletzt im sogenannten Jüd. Unterkunftsheim in der Bibrastraße 6 in Würzburg untergebracht. [1016] Sie wurde am 10.September 1942 von hier nach Theresienstadt deportiert. [1060] Sofie Zimmern überlebte das Lager durch glückliche Umstände. Mit rund 1200 weiteren von der SS freigekauften Häftlingen (wikide(Vereinbarung Himmler–Musy)) konnte sie sich in die Schweiz retten und dann nach Palästina ausreisen. [1023].