Fanny Bach wurde am 11.11.1870 in Rottenbauer (Würzburg) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rottenbauer, Reichenberg, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 28.04.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Fanny Bach stammte aus einer alteingesessenen Familie in der unterfränkischen Gemeinde Rottenbauer, Kreis Würzburg. Unter den 17 Inhabern der jüd. Matrikelstellen 1817 findet sich dort auch "Maier Judas Bach (Kleinhandel)". Die Kultusgemeinde Rotenbauer verlor noch im 19.Jahrhundert viele Mitglieder durch Abwanderungen in günstiger gelegene Orte der Umgebung. Auch Fanny, vielleicht eine Schwester von Seligmann Bach aus Rottenbauer, lebte später in der Nachbargemeinde Reichenberg. [1023] NS-Regime: Nach der Volkszählung 1939 lebte Fanny mit ihrer jüngeren Schwester (?) Marianne Bach in einem Haus in Reichenberg. [1078] Die jüd. Einwohner von Reichenberg hatten im Novemberpogrom 1939 unter Ausschreitungen zu leiden, dann noch einmal am 24.November 1939, als die noch sechs jüd. Wohnhäuser demoliert wurden. Im Februar 1942 lebten noch 20 Juden im Ort, [1023] zuletzt anscheinend in einem "Judenhaus" ghettoisiert. Sie wurden in den Folgemonaten deportiert. Fanny und Marianne Bach kamen wohl im Mai in das Heim Bibrastraße 6 in Würzburg [1016] und wurden am 23.September von hier nach Theresienstadt deportiert. [1061] Fanny kam im April 1943 mit 72 Jahren ums Leben. [1027].