Isaak Bach (1871 - 1943)

Isaak Bach wurde am 06.03.1871 in Acholshausen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Acholshausen, Gaukönigshofen, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 23.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Isaak (Isaac) Bach stammte wohl aus einer der schon um 1800 in der Gemeinde Acholshausen ansässigen Familien "Bach". Unter den nur neun jüd. Matrikelstellen 1817 finden sich dort "Herz Simon Bach (Handelschaft und Schmuserei)" und "Samuel Bach". [1023] Isaak wuchs in der Familie Jakob Bach und Karolina geb. Hecht auf. Die kleine Jüd. Gemeinde des Ortes litt in der Folgezeit unter Abwanderungen in andere Orte. NS-Regime: 1933 wurden nur noch sechs jüd. Einwohner gezählt. Bis 1938 verließen vier weitere den Ort; drei zogen in die nahe Gemeinde Gaukönigshofen[1023]. Nach der Volkszählung 1939 lebte der ledige Mann mit seinem Bruder Adolf Bach und dessen Frau Lina im Haus Nr. 123 in Gaukönigshofen. [1078] Die schon ab 1934 von masssiven Ausschreitungen betroffene Jüd. Gemeinde Gaukönigshofen zählte 1941 noch 26 Mitglieder, die durch Zuzüge auf 37 im Februar 1942 anstiegen. Die jüd. Grundbesitzer wurden gezwungen, ihre Immobilien weit unter Wert zu verkaufen. Ein großer Teil der im Ort verbliebenen Juden wurde im Frühjahr 1942 in den Raum Lublin deportiert. Die letzten vier jüd. Einwohner kamen wohl im Juli 1942 nach Würzburg und wurden von dort nach Theresienstadt deportiert. [1023] Isaak Bach war zuletzt im Heim Dürerstraße 20 in Würzburg untergebracht, wo Adolf und Lina Bach schon seit Oktober 1939 wohnten. [1016] Am 23.September 1942 wurde er mit ihnen nach Theresienstadt deportiert. [1061] Dort wurde er am 23.02.1943 ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.