Maier Berliner wurde am 13.06.1873 in Völkersleier geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Völkersleier, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Berliner Frieda geb. Hamburger.
Sein Kind war Adler Elsa, Else geb. Berliner (02.02.1903–1942).
Er starb am 02.05.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Maier (Meier) Berliner stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Völkersleier, Kreis Bad Kissingen, ansässigen Familie. Unter den 23 jüdischen Matrikelstellen 1817 findet sich dort auch die des Zwischenhändlers "Maier Raphael Berliner (Mäkler)". [1023] Seit etwa 1900 war Maier Berliner mit Frieda Hamburger verheiratet, die aus Alzenau stammte. 1903 wurde ihre Tochter Elsa geboren. NS-Regime: Maier und Frieda Berliner wohnten 1939 in der Dorfstraße 21 in Völkersleier, gemeinsam mit der Familie ihrer Tochter Elsa (Else) Adler. Deren Mann Isidor hatte zu Beginn des Jahres emigrieren können [1078]. Maier und Frieda Berliner mussten 1940/41 in die Sammelunterkunft im jüdischen Altersheim in der Dürerstraße 20 in Würzburg umziehen. [1016] Auch ihre Tochter und der Enkel hielten sich zu dieser Zeit in Würzburg auf. Sie wurden im April 1942 deportiert. Maier Berliner und seine Frau zählten dagegen zu den alten Menschen, die am 23. September 1942 mit dem zweiten großen Transport aus Unterfranken von Würzburg nach Theresienstadt deportiert wurden. [1061] Der 69jährige Maier Berliner kam dort im Mai 1943 ums Leben, vier Wochen nach seiner Frau Frieda. [1027].