Rebekka Blättner geb. Stern (1856 - 1942)

Rebekka Blättner geb. Stern wurde am 24.05.1856 in Aidhausen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aidhausen, Schwanfeld, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 08.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rebekka (Ricka, auch Carolina) Blättner wuchs in der kinderreichen Familie von Löb und Babette Stern in der unterfränkischen Gemeinde Aidhausen, Kreis Haßberge, auf. Die Familie Stern war dort schon um 1800 ansässig. [1023] Rebekka war, wohl ab etwa 1880, mit David Blättner (1845-1937) in Schwanfeld, Kreis Schweinfurt, verheiratet und hatte mindestens zwei Kinder. NS-Regime: Ihr Sohn Max Blättner (*1886 Schwanfeld) und seine Frau Sara (Selma) finden sich, nach der Volkszählung 1939, unter den letzten zwölf in Schwanfeld erfassten jüdischen Einwohnern - ein Eintrag für Rebekka Blättner fehlt. [1078] Es ist aber zu vermuten, dass die seit 1937 verwitwete Frau noch in Schwanfeld wohnte. Ihre Enkelin Luise Blättner arbeitete 1940/41 als Krankenschwester am Jüdischen Krankenhaus in Frankfurt am Main. Spätestens 1942 war Ricka Blättner im Altenheim und Sammelquartier Dürerstraße 20 der Isralitischen Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht. [1016] Die 86jährige Frau wurde am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert [1061] und kam dort nach zwei Wochen ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.