Nanni Brandus (1872 - 1943)

Nanni Brandus wurde am 10.09.1872 in Unsleben geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ghetto Theresienstadt, Unsleben, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 01.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Nanni (Nanny Anna) Brandus wuchs in der Familie Abraham Brandus [1005] in der unterfränkischen Gemeinde Unsleben, Kreis Rhön-Grabfeld auf. Die Jüd. Gemeinde des Ortes, die 1816 25 Prozent der rund 800 Einwohner stellte, zählte im Mai 1937 immer noch 102 Personen. [1023] NS-Regime: Die alleinstehende Nanni Brandus wurde in der Volkszählung 1939 unter den noch rund 25 jüd. Einwohnern erfasst; sie wohnte in der Streugasse 56, wohl ihrem Elternhaus. Zehn Juden wurden im Frühjahr 1942 von Unsleben in den Raum Lublin deportiert. Die fast 70jährige Nanni Brandus kam mit einigen anderen älteren Personen im Juni 1942 nach Würzburg; sie wurde hier im "Judenhaus" Bibrastraße 6 einquartiert. Am 23.September 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert.[1061] Sie kam dort im Februar 1943 ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.