Regina Brandus geb. Grünstein (1873 - 1942)

Regina Brandus geb. Grünstein wurde am 25.02.1873 in Weimarschmieden (Fladungen) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Weimarschmieden, Mellrichstadt, Ghetto Theresienstadt, Unsleben, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 10.11.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Regina (Regine) Brandus geb. Grünstein stammte aus der unterfränkischen Gemeinde Weimarschmieden, Kreis Rhön-Grabfeld. Die Familie Grünstein ist schon 1817 unter den 17 jüd. Matrikelstellen im Ort vertreten mit "Rifke, Witwe von Levi Grünstein". [1023] Regina war mit Siegmund Brandus (1868-1936) in der nahen Gemeinde Unsleben verheiratet. [1005] NS-Zeit: Die verwitwete Regina Brandus lebte zuletzt in der Kreisstadt Mellrich; sie wohnte im Haus Bauerngasse 104, zusammen mit vier weiteren jüd. Personen. [1078] Die Juden von Mellrichstadt hattten bereits im September 1938 unter einem Pogrom zu leiden. Regina war wohl unter den letzten 33 jüd. Einwohnern Anfang 1942, die in der Folgezeit von Mellrichstadt oder später von Würzburg deportiert wurden; im Juni 1942 wurde die Stadt als "judenfrei" gemeldet. [1023] Von ihrem letzten Quartier im Isr. Pfründnerhaus Dürerstraße 20 in Würzburg [1016] wurde sie am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert;[1061] die 69jährige Frau kam dort nach wenigen Wochen ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.