Meta Brunngässer geb. Frühauf wurde am 10.06.1875 in Walldorf, Thüringen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Walldorf, Thüringen, Bad Neustadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 20.11.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Meta Brunngässer stammte aus einer der Familien Frühauf in der südthüringischen Gemeinde Walldorf. [1023] Sie war später mit einem Angehörigen der Familie Brunngässer in der nordunterfränkischen Kreisstadt Bad Neustadt verheiratet; ein Abraham Brunngässer gehörte dort in den 1920er Jahren zum Führungsgremium der Isr. Kultusgemeinde. [1023] NS-Zeit: Nach der Volkszählung 1939 wohnte Meta Brunngässer, wohl schon verwitwet, mit Martha Strauß im Haus Am Sporlein 12 in Bad Neustadt. Die Anfang 1942 noch 56 in Bad Neustadt verbliebenen Juden (auch aus Nachbarorten Zugezogene) wurden zum größten Teil im April 1942 nach Krasniczyn bei Lublin deportiert. [1023] Meta Brunngässer wurde um diese Zeit ins jüd. Altenheim Dürerstraße 20 nach Würzburg gebracht. [1016] Am 23.September 1942 wurde sie von hier nach Theresienstadt deportiert; [1061] die 67jährige Frau kam dort nach knapp zwei Monaten ums Leben. [1027].