Klara Donnerstag (1862 - 1943)

Klara Donnerstag wurde am 01.02.1862 in Unsleben geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unsleben, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Donnerstag Seligmann (21.01.1821–05.07.1900) und Donnerstag Lea geb. Lustig (24.06.1829–04.05.1916).

Sie starb am 13.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Klara (Clara) Donnerstag lebte wohl bis ins hohe Alter in ihrem unterfränkischen Geburtsort Unsleben, Kreis Rhön-Grabfeld. Die Familie Donnerstag lässt sich dort schon um 1800 nachweisen. Zum Familienstand von Klara gibt es strittige Angaben - einerseits wird sie als ledig bezeichnet [1061][1027][1003], ein aus Unsleben stammender Bekannter erwähnt sie dagegen als Witwe von Bernhard Donnerstag (Bernhard Donnerstag?). [1005] NS-Zeit: Klara Donnerstag lebte mit ihrem Angehörigen Max Donnerstag (*1893 Unsleben) nach der Volkszählung vom Mai 1939 im Haus Nr. 77 in Unsleben. [1078] Von den 17 Ende 1939 noch im Ort wohnenden Juden wurden zehn im April 1942 in den Raum Lublin deportiert, weitere fünf später von Würzburg nach Theresienstadt. [1023] Klara Donnerstag wurde im Mai/Juni 1942 in das jüd. Heim Dürerstraße 20 nach Würzburg gebracht. [1016] Am 23.September 1942 wurde sie von hier nach Theresienstadt deportiert; [1061] sie kam hier nach einigen Monaten ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.