Sofie Finke geb. Strauß wurde am 21.03.1859 in Heiligenstadt in Oberfranken geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heiligenstadt in Oberfranken, Theilheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 11.04.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sofie (Sophie) Finke stammte aus einer Familie Strauß in der kleinen Jüd. Gemeinde im oberfränkischen Heiligenstadt, die sich schon um 1900 auflöste. [1023]. Sofie war zu diesem Zeitpunkt schon in Theilheim im Kreis Schweinfurt verheiratet. Sie hatte nach dem Zeugnis ihrer Enkelin Liesel Strauss vier Kinder. [1005] NS-Zeit: In der einst bedeutenden jüd. Landgemeinde Theilheim wohnten im Februar 1942 immer noch 43 jüd. Einwohner. Die wohl schon verwitwete Sofie Finke lebte, der Volkszählung vom Mai 1939 zufolge, bei der Familie ihrer Tochter (?) Berta Vorchheimer (*1895) im Haus Nr. 105 in Theilheim. [1078] 31 Theilheimer Juden, darunter die Familie Vorchheimer, wurden im April 1942 in den Raum Lublin deportiert [1023] Die hochbetagte Sofie Strauß kam mit einigen anderen älteren Leuten gleichzeitig nach Würzburg. Ab April 1942 war sie im Heim Dürerstraße 20 einquartiert. Sofie Finke wurde am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1061] Am 11. April 1943 kam sie dort mit 84 Jahren ums Leben. [1027].