Recha Fleischhacker geb. Neumann wurde am 17.04.1886 in Burgsinn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burgsinn, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Fleischhacker Aron.
Sie starb am 26.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Recha Fleischhacker stammte aus der Familie Neumann, die bereits um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Burgsinn, Kreis Main-Spesssart, ansässig war. Sie velobte sich 1922 in ihrem Heimatort mit dem Kaufmann Adolf (Aron) Fleischhacker. Ihre Verwandte Recha, genannt Lina Neumann heiratete gleichzeitig dessen Bruder Max Fleischhacker.[1023] NS-Zeit: Recha, Aron und Max Fleischhacker zählten der Volkszählung 1939 zufolge zu den letzten jüdischen Einwohnern von Burgsinn. [1078] Lina, die Frau von Max, war 1938 gestorben. Im Januar 1942 wurden Recha und Aron nach Würzburg gebracht, wo sie in den Sammelunterkünften Bibrastraße 6 und Dürerstraße 20 unterkamen. [1016] Am 23. September 1942 wurde Recha Fleischhacker mit ihrem Mann nach Theresienstadt deportiert. [1061] Hier kam kam sie nach drei Monaten aufgrund der unsäglichen Lebensumstände ums Leben. Ihr Mann hingegen wurde im Mai 1944 nach Auschwitz verschleppt und dort bald darauf ermordet. [1027].