Dina Frank geb. Klein (1869 - 1844)

Dina Frank geb. Klein wurde am 02.03.1869 in Gnodstadt (Marktbreit) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gnodstadt, Marktbreit, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 21.01.1944, 21.01.1844 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Dina Frank stammte wohl aus einer der schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Gnodstadt, Kreis Kitzingen, ansässigen Familien "Klein". Die kleine Jüd. Gemeinde löste sich um 1932 auf und schloss sich an die nahe Kultusgemeinde Marktbreit an. [1023] NS-Zeit. Die wohl schon verwitwete Frau lebte spätestens ab Mai 1939 in Marktbreit, anscheinend ohne Angehörige im Haus Bachgasse 68. [1078] Die jüd. Einwohner der Stadt waren im und nach dem Novemberpogrom 1938 massiven Verfolgungen ausgesetzt und wurden schließlich im jüd. Gemeindehaus ghettoisiert. Die 1942 noch verbliebenen Juden wurden deportiert, 23 im Frühjahr in den Raum Lublin, neun von ihrem letzten Wohnort Würzburg im September nach Theresien stadt. [1023] Dina Frank wurde wohl einige Monate vor ihrer Deportation, am 23.September 1942 nach Theresienstadt, [1061] im "Judenhaus" Bibrastraße 6 in Würzburg einquartiert. [1016] Sie kam dort Anfang 1944 mit 74 Jahren ums Leben. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.