Sofie Frank geb. Mainzer (1873 - 1943)

Sofie Frank geb. Mainzer wurde am 12.08.1873 in Gaukönigshofen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gaukönigshofen, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 10.08.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sofie (Sophie) Frank wuchs mit fünf Geschwistern in der Familie Hermann (Hess) und Jeanette Mainzer in der Gemeinde Gaukönigshofen, Kreis Würzburg, auf. Sie war dort auch mit Adolf Frank [1005]verheiratet. NS-Zeit: Im Novemberpogrom 1938 kam es zu brutalen Ausschreitungen gegen die jüd. Einwohner. [1023] Die wohl schon verwitwete Sofie Frank wohnte nach der Volkszählung vom Mai 1939 bei ihren Brüdern Felix, Heinrich und Max Mainzer im Familienanwesen Haus Nr. 64. [1078] Ihr ältester Bruder August war als Rechtsanwalt tätig. 1941 wurden noch 26 Juden in Gaukönigshofen gezählt, durch Zuzüge im Februar 1942 wieder 37, die zum größten Teil im Frühjahr 1942 in den Raum Lublin deportiert wurden. Die letzten vier jüd. Einwohner wurden im Juli 1942 nach Würzburg verbracht. [1023] Sofie wohnte ab diesem Zeitpunkt im "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6. [1016] Sie wurde von hier am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert, [1061] zusammen mit ihren Brüdern Felix und Max Mainzer sowie ihrer Schwester Laura Sichel. Sofie Frank kam im Lager im August 1943, kurz vor ihrem 70.Geburtstag, ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.