Wolf Frankfelder wurde am 09.10.1862 in Traustadt (Donnersdorf) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Traustadt, Ghetto Theresienstadt, Würzburg, Westheim bei Haßfurt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 07.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Wolf Frankfelder (Frankenfelder?) stammte wahrscheinlich aus der unterfränkischen Gemeinde Traustadt, Kreis Schweinfurt. Er war später in der nahen Gemeinde Westheim, Kreis Haßberge, verheiratet. NS-Zeit: Im Novemberpogrom 1938 kam es in Westheim zu brutalen Ausschreitungen gegen die noch sechs jüd. Familien im Ort. [1023] Der wohl schon verwitwete Wolf Frankfelder wohnte, der Volkszählung vom Mai 1939 zufolge, bei seinem Sohn (?) Mandus Frankfelder und dessen Frau (?) Hannchen Frank(en)felder im Haus Nr. 42 in Westheim. [1078] Im September 1940 mussten alle noch verblieben jüd. Einwohner in einem Haus zusammenziehen. Anfang Januar 1942 wohnten noch 21 Juden im Dorf, darunter fünf aus der Umgebung zugezogene. Sie wurden in der Folgezeit deportiert, großteils im April 1942 in den Raum Lublin. [1023] Der fast 80jährige Wolf Frankfelder wurde danach, im Mai 1942, in das jüd. Heim Dürerstraße nach Würzburg gebracht [1016] und am 23.September 1942 von hier nach Theresienstadt deportiert. [1061] Er kam dort nach zwei Wochen ums Leben. [1027] Anmerkung: Varianten beim Familiennamen ("Frankenfelder": [1016][1078]) und beim Geburtsort ("Fraustadt": [1078][1003]).