Gerson Freudenstein wurde am 23.04.1889 in Grossheubach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Großheubach, Kleinheubach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Freudenstein Sigmund (23.07.1855–30.08.1928) und Freudenstein Lina geb. Stiefel (27.09.1860–17.09.1924).
Er starb am 1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Gerson Freudenstein wurde am 23.04.1889 als Sohn von Sigmund und Lina Freudenstein, geb. Stiefel, in Großheubach bei Miltenberg geboren. Von dort zog er ins benachbarte Kleinheubach, wo er - vielleicht nach einer Umschulung in einer jüdischen Werkstätte - als Möbelpolierer arbeitete. Gerson Freudenstein gehörte zu den letzten drei jüdischen Bewohner*innen des Ortes. Als die beiden anderen, darunter seine Schwester Frieda, im April 1942 deportiert wurden, musste er nach Würzburg in die Sammelunterkunft in der Dürerstr. 20 umziehen. Von dort wurde er am 23.09.1942 ins Ghetto Theresienstadt und vier Monate später weiter nach Auschwitz deportiert. Wahrscheinlich wurde er dort kurz nach der Ankunft ermordet.