Moses Goldner (1873 - 1943)

Moses Goldner wurde am 13.03.1873 in Zeitlofs geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zeitlofs, Dittlofsroda, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Goldner Regina geb. Hofmann.

Seine Kinder waren Strauss Louisa, Goldner Luitpold (00.00.1999), Aron Emma Erna geb. Goldner (13.09.1905–00.03.1943), Gayer Irma geb. Goldner (15.12.1906–25.11.1941) und Feingold Margarete Margareta geb. Goldner (25.12.1910–00.00.1943).

Er starb am 11.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Moses Goldner wurde 1873 als Sohn von Lehmann Ascher und Jette Gidel Goldner geboren. Um 1900 heiratete er Regina Hofmann, mit der er fünf Kinder hatte: Elise, Emma (1905), Irma (1906), Grete (1910) und Luitpold. Die Familie lebte in Dittlofsroda und bewohnte das ehemalige Schulhaus der jüdischen Gemeinde, das Haus Nr. 27. Moses Goldner arbeitete als Metzger und war Kultusvorsteher. In den 1920er Jahren unterrichtete er die jüdischen Kinder im Fach Religion. Am 1. Oktober 1930 starb Regina Goldner. Moses Goldner blieb trotz der NS-Repressionen bis zuletzt in Dittlofsroda. Erst seit Juni 1942 lebte er in Würzburg in der Sammelunterkunft Bibrastraße 6. Von dort wurde er am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Am 11. Februar 1943 starb er aufgrund der unmenschlichen Lebensbedingungen, wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag. Seine Töchter Margarete Feingold und Emma Aron wurden 1943 in Auschwitz, die Tochter Irma Gayer im November 1941 in Kowno ermordet. Den beiden anderen Kindern war die Flucht nach Palästina gelungen.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.