Hermann Miodowsky wurde am 01.10.1879 in Kaluszyn geboren und lebte in Kaluszyn, Aschaffenburg, Argentinien, Buenos Aires, Militärdienst für die Kaiserlich Russische Armee, Berlin, Offenbach am Main.
Seine Eltern waren Miodowsky Saul (Februar 1913) und Miodowsky Rosa geb. Finkelstein (06.01.1862).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Miodowsky Chana geb. Silberfaden, die Ehe wurde am Juli 1908 in Whitechapel (London) geschlossen.
Seine Kinder waren Kleinbauer Hildegard geb. Miodowsky (02.12.1912), Miodowsky Artur (03.07.1910), Fischer Regina geb. Miodowsky (12.04.1909), Miodowsky Werner (12.09.1925–08.02.1927), Miodowsky Manfred (17.06.1916) und Miodowsky Irma (21.09.1918).
Er verstarb in Buenos Aires.
Weitere Angaben aus den Quellen: Selbständiger Schneider [1046]. Als Zuschneider beschäftigt bei Firma Solinger & Sichel, Elisenstr. 25. [1046] Von Juli bis August 1915 besuchte ihn sein aus Frankfurt stammender Neffe Sally Silberfaden, im Juni 1916 für etwa eine Woche dessen Schwester Wilhelmina [1046]. Von Oktober bis November 1917 wohnte der aus der Nähe von Warschau stammende Schneider Josef Goldmann bei ihm [1046]. Auszug aus dem Strafregister vom 16. Juli 1932: Verurteilung durch LG Aschaffenburg C 323/26 am 15.4.26 wegen 4 Verbr. wegen Sittlichkeit und 2 Verg. d. Beleidigung -§§ 177, 43 ,185, 194, 61, 73 StGB- zu 1 Jahr 8 Mon Ges. Gef. Bezüglich Strafrest BewFr. bis 1.9.31 bew. 10.8.27. Teilstr.bis 15.8.27 verbüßt. Reststr. 1.9.31 erlassen. [1046.