Rudolf Moses (1916)

Rudolf Moses wurde am 21.03.1916 in Bad Laasphe geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Laasphe, Aschaffenburg, Dortmund, Ghetto Zamosc, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Moses Jakob (31.07.1876–10.07.1943) und Moses Karoline geb. Rosenberg (19.08.1872–01.07.1943).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Moses Johanna Ilse geb. Calm.

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Rudolf Moses wurde als Sohn des Kaufmanns Jakob Moses und seiner Ehefrau Karoline in Frankfurt geboren [1052]. Er wuchs in der Kleinstadt Laasphe auf und erlernte den Beruf Autoschlosser [1052]. Im Juli 1937 kam er für etwa ein halbes Jahr nach Aschaffenburg zur Familie Isaak Rothschild in die Obernauer Str. 14, bevor er Ende Dezember 1937 wieder zurück in seinen Heimatort Laasphe ging [1052]. Er heiratete später die aus Oberkleen stammende Johanna Calm [1005]. Das junge Ehepaar wurde im April 1942 von Dortmund in das Ghetto Zamosc deportiert [1003] und im Holocaust ermordet [1003][1005]. Der in Hamden lebende Bruder von Johanna hat 1979 gegenüber Yad Vashem bestätigt, dass sein Schwager und seine Schwester im Holocaust umgekommen sind [1005]. Die Eltern von Rudolf, Jakob und Karoline Moses, wurden Ende Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt verschleppt und sind dort etwa ein Jahr später im Juli 1943 umgebracht worden.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.