Isaak Janschitz (1894)

Isaak Janschitz wurde am 28.08.1894 in Gargzdai geboren und lebte in Garsden, Hamburg, Königsberg, Memel, Leipzig, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Janschitz Faibard und Janschitz Sara geb. Joffe.

Weitere Angaben aus den Quellen: Geboren im heute litauischen Garsden als Sohn des Kaufmanns Faibard Janschitz und seiner Ehefrau Sara [1046]. Ging 1911, 17 jährig, als Handlungsgehilfe zunächst nach Hamburg, im Mai 1913 nach Königsberg [1046]. Ab August 1913 Kaufmann bei seinem Vater in Memel [1046]. Mit Ausbruch des 1. Weltkriegs als russischer Staatsangehöriger Zwangsaufenthalt in Leipzig, mit Erlaubnisschein des Polizeiamtes der Stadt Leipzig Ende Dezember Reise nach Aschaffenburg, um eine Beschäftigung als Handlungsgehilfe bei der dortigen AG für Maschinenpapierfabrikation aufzunehmen [1046]. Aufgrund einwandfreier Führung im Juli 1915 vom Stadtmagistrat Aschaffenburg Ausstellung einer Unverdächtigkeitsbescheinigung [1046]. Nach Abschluss des Friedensvertrages mit Russland Ende März 1918 Rückkehr in seine Heimatstadt Memel [1046].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.