Hugo Lindemann wurde am 16.02.1873 in Kwidzyn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Marienwerder, Nürnberg, München, Aschaffenburg, KZ Dachau, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Lindemann Adolf und Lindemann Minna geb. Jachmann.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lindemann Frieda geb. Bluhm, die Ehe wurde am 01.10.1918 in Charlottenburg geschlossen.
Er verstarb in Treblinka.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geboren im damals preussischen Marienwerder als Sohn von Adolf Lindemann und seiner Ehefrau Minna [1046]. Militärdienst im Landsturm, Bataillon 16 der Infanterie, heiratete 1918 in Berlin-Charlottenburg Frieda Bluhm, Tochter der Kaufmannseheleute Julius und Clara Bluhm aus Bromberg [1046]. Das Ehepaar lebte in München, Hugo arbeitete von Januar 1922 bis Mai 1922 in Aschaffenburg als Kaufmann bei Mathias Löwenthal. Das Städtische Wohnungsamt genehmigte am 17.1.1922 für seine Ehefrau, die weiterhin in München wohnte, den Aufenthalt in einem möblierten Zimmer, die Überlassung einer Haushaltswohnung nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen des Ministeriums für Soziales [1046]. Während der Novemberpogrome 1938 im KZ Dachau inhaftiert [1003], zum Zeitpunkt der Volkszählung 1939 war seine Ehefrau vermutlich bereits verstorben [1078]. Im Juli 1942 wurde er zunächst in das Ghetto Theresienstadt deportiert, zwei Monate später in das Vernichtungslager Treblinka verschleppt und ermordet [1003][1064].