Michael Miloi wurde am 02.08.1889 in Woronesch geboren und lebte in Woronesch, Kahl am Main, Aschaffenburg, Freiberg, Berlin-Wilmersdorf, New York.
Seine Eltern waren Miloi Rafael und Miloi Melanie geb. Neustadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Diplom Ingenieur, geboren in Woronesch, Sohn des dort ansässigen Fabrikbesitzers Rafael Miloi und seiner Ehefrau Melanie [1046]. Russischer Staatsangehöriger, ab April 1916 Ingenieur auf der Zeche Gustav (heute Gustavsee) bei Dettingen, wohnhaft während dieser Zeit im benachbarten Kahl am Main [1046]. April 1917 Internierung im Gefangenenlager Aschaffenburg, da aufgrund unerlaubtem Verkehr mit russischen Kriegsgefangenen der Spionage verdächtig [1046]. Nach Entlassung im Mai 1917, der Verdacht hatte sich nicht erhärtet, in Aschaffenburg bei Hermann Kutschbach, Erbsengasse 11 in Stellung [1046]. Seine Beschwerde an das spanische Konsulat in Dresden über die Ablehnung der beabsichtigten Übersiedlung nach Freiberg -angeblicher Wohnort seiner deutschen Braut- im Juni 1917 vom stellvertretendem Generalkommando in Würzburg abgelehnt mit der Auflage, ihn scharf zu überwachen und seine Post zu prüfen [1046]. Ab Mitte 1918 Stellung bei der AG für Maschinenpapierfabrikation, Anfang 1920 Umzug nach Freiberg [1046]. Zum Zeitpunkt der Volkszählung 1939 wohnhaft in Berlin-Wilmersdorf [1078], vermutlich 1941 Emigration in die USA [1019].