Frieda Schwarz geb. Cassel (1878 - 1942)

Frieda Schwarz geb. Cassel wurde am 01.03.1878 in Stammheim (Florstadt) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Altenschönbach, Stammheim, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg, Friedberg, Darmstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schwarz Simon.

Ihr Kind war Schwarz Paula (23.11.1913–unbekannt).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Schwarz war eine Tochter der Familie David und Regina Cassel (Schwarz) in Stammheim (Florsbach) in Hessen. Ihre Mutter stammte aus Altenschönbach, Kreis Kitzingen, wie auch Friedas Ehemann (1898), der Kaufmann Simon Schwarz. Die Familie mit wohl acht Kindern [1066] lebte lange in Friedas hessischer Heimatregion. NS-Zeit: Friedas und Simons Tochter Paula (*1913 Darmstadt) arbeitete ab 1935 als Hausgehilfin in Aschaffenburg; ihre Eltern wohnten damals schon in Altenschönbach. [1052] Im Novemberpogrom 1938 wurden die noch in Altenschönbach verbliebenen jüd. Einwohner massiv verfolgt. [1023] Die ab 1939 verwitwete Frieda Schwarz war Anfang 1942 eine von nur noch sechs jüd. Personen im Ort. Am 25.April 1942 wurde sie von Würzburg nach Krasniczyn deportiert [1056] und in der Folgezeit in der Region ermordet. Ihre zuletzt in Meiningen lebende Tochter Paula wurde im Mai 1942 deportiert. [1003] Im Holocaust ermordet wurden auch ihre Kinder Max, Recha und Karl Schwarz. [1023][1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.