Hilda Neumann (1882 - 1941)

Hilda Neumann wurde am 07.11.1882 in Schöllkrippen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schöllkrippen, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Kowno, Fort IX. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Neumann Fanny geb. Traub (14.12.1848–22.01.1898) und Neumann Juda (13.11.1850–13.11.1929).

Sie starb am 25.11.1941 in IX fortas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hilda Neumann wurde als Tochter des Kaufmanns Juda Neumann und seiner Ehefrau Fanny geb. Traub in Schöllkrippen geboren [1052]. Sie wuchs dort auf, blieb unverheiratet und wohnte in Schöllkrippen bis zu ihrem 56 Lebensjahr [1052]. Im November 1938 kam sie nach Aschaffenburg [1052]. Sie wohnte zunächst in der Obernauer Str. 14 bei der Familie Isaak und Sara Rothschild geb. Traub, vermutlich Verwandte von ihr [1052]. Zum Zeitpunkt der Volkszählung Mai 1939 war sie in die Hanauer Str. 14 verzogen [1078]. Anfang Juli 1939 ging sie nach Frankfurt in die Uhlandstr. 21 [1052]. Von dort aus wurde Hilda im November 1941 nach Kowno verschleppt. Unmittelbar nach der Ankunft, am 25.11.41, wurden sie und weitere 990 Deportierte zusammen mit zuvor Eingetroffenen aus Berlin und München, insgesamt 2934 Menschen, von Einsatzgruppenm im Fort IX außerhalb der Stadt Kaunas erschossen [1003][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.