Bernhard Rheinstein wurde am 28.04.1892 in Groß-Rohrheim geboren und lebte in Groß-Rohrheim, Aschaffenburg, Frankfurt am Main.
Seine Eltern waren Rheinstein Lazarus (25.06.1847) und Rheinstein Rebeka geb. Ehrlich (13.10.1847–Jan. 1912).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rheinstein Lilly geb. Fischer, die Ehe wurde am 11.11.1918 in Frankfurt a. M. geschlossen.
Sein Kind war Rheinstein Hildegard Rebekka (12.02.1920).
Weitere Angaben aus den Quellen: Bernhard Rheinstein entstammte der Ehe des Kaufmanns Lazarus Rheistein mit Betty, geborene Ehrlich. Nach Aschaffenburg zog er erstmals am 2. August 1923 zu. Er war Kaufmann und Versicherungsagent der Viktoria. [1052] Am 11. November 1918 heiratete er in Frankfurt am Main Lilly Fischer. Aus der Ehe ging die Tochter Hildegard hervor. [1052] Er war Zeuge bei der Eheschließung von Hermann Schleim und Bianka Nußbaum. [1073] Bernhard Rheinstein nahm als Gefreiter im Landsturm-Infanterie-Ersatz-Bataillon 18/35 und vom 27. November bis zum 28. Dezember 1914 in der 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 118 am Stellungskampf bei Roye teil. Dort erkrankte er und leistete anschließend Dienst am Truppenübungsplatz Darmstadt bis zum 30. November 1918. Für seinen Kriegseinsatz wurde ihm am 24. April 1935 durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. [1046] Lilly Rheinstein und ihre Tochter Hildegard wurden im September 1942 von Frankfurt am Main aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert und im Konzentrationslager Auschwitz ermordet.