Simon Eckmann (1901 - 1944)

Simon Eckmann wurde am 10.02.1901 in Burghaslach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burghaslach, Tann, Rhina, Hanau, Aschaffenburg, Erfurt, Berlin, KZ Buchenwald, Brüssel, Sammellager Mechelen, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Eckmann Elise geb. Gruenebaum und Eckmann Gustav.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eckmann Hilde geb. Eichengruen.

Sein Kind war Eckmann Heinz (30.01.1928).

Er starb am 1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsmann, geboren und aufgewachsen in Burghaslach als Sohn des Viehhändlers Gustav Eckmann und seiner Ehefrau Elise [1046]. Ab November 1917 Kaufmann in Tann, Rhön, später in Rhina, im April 1919 nach einigen Tagen zu Hause in Burghaslach bis Oktober 1910 in Hanau Füsilier im 1. Bataillon des Infanterie Regiment 22 der Reichswehr, deren Gründung zum Schutze der Reichsgrenze im März 1919 erlaubt worden war [1046]. Nach Entlassung und kurzem Aufenthalt in Burghaslach Kaufmann in Aschaffenburg in der Eisenwarenhandlung Isak Rothschild im Roßmarkt 10; er wohnte während dieser Zeit im Haus von Metzgermeister Salomon Solinger [1046]. August 1920 Umzug nach Erfurt, Eheschließung mit Hilde, 1929 Geburt des Sohnes Heinz [1005]. Nach dem Novemberpogrome 1938 Inhaftierung im KZ Buchenwald, 1939 Flucht der Familie nach Brüssel, Deportation in das Sammellager Mechelen, im Januar 1943 nach Auschwitz [1002][1003][1005]. Gegenüber Yad Vashem bestätigte der Bruder Abraham im Jahr 1957 und der Neffe Gavriel Isaak im Jahr 2000, dass die Familie 1944 in Auschwitz ermordet wurde [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.