David Fleischer wurde am 20.07.1895 in Andrychow geboren und lebte in Andrychow, KZ Flossenbürg, Militärdienst für Österreich-Ungarn, Breslau, Aschaffenburg, Lohr am Main, Frankfurt am Main.
Seine Eltern waren Liebster Moses und Fleischer Eva.
Weitere Angaben aus den Quellen: Schuhmacher, geboren in Andrychow als Sohn des Handelsmanns Moses Liebster und Eva Fleischer, von Beginn des 1. Weltkriegs Militärdienst für Österreich-Ungarn im 13. Infanterieregiment [1046]. Nach dem Krieg und vermutlich einigen Monaten Gefangenschaft zunächst in Breslau, ab Oktober 1919 in Aschaffenburg als Schuhmacher bei Jakob Rosner, der aus Oswiecim stammte, dem Sterbeort seines Vaters und dem Wohnort seiner Mutter [1046]. Seitens der Behörden wurde ihm der Zuzug nur für seine Person in einem möbilierten Zimmer gestattet [1046]. Ende August 1921 erkrankte er schwer, musste stationär im Krankenhaus in Aschaffenburg behandelt und Anfang Oktober 1921 vermutlich aufgrund psychischer Probleme in die Heil- und Pflegeanstalt Lohr am Main eingewiesen werden [1046]. Wenige Wochen nach seiner Entlassung Mitte Dezember 1921 verzog er nach Frankfurt am Main [1046]. Während des 2. Weltkriegs Deportation in das KZ Flössenbürg [1002], über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt.