Ludwig Dr. phil. Frank wurde am 25.12.1878 in Steinach a. d. Saale geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Steinach a. d. Saale, Bad Kissingen, Aschaffenburg, Magdeburg, Pirmasens, München, KZ Dachau, KZ Sachsenhausen, Gera. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Frank Henriette geb. Schülein (um 1860) und Frank Otto.
Er starb am 12.04.1940 in KZ Sachsenhausen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dipl. Ing., Mathematiklehrer, Studienprofessor [1005][1046][1066]. Geboren im unterfränkischen Steinach als Sohn des Pferdehändlers Otto Frank und seiner Ehefrau Henriette [1046][1066]. Vermutlich ab 1889 in München Studium der Ingenieurwissenschaften und Lehramt für Mathematik und Physik [1046][1066]. Im November 1906 Dozent in Aschaffenburg am linkext(Kempf’schen Privat-Technikum#614), dem auch die 1904 gegründete erste deutsche Autolenkerschule (Fahrschule) angegliedert war [1046]. Der Entzug der Konzession für das Technikum Ende 1906 war auch das Aus für die Dozententätigkeit von Ludwig Frank, er verzog Anfang März 1907 nach Magdeburg [1046]. Nach Aufenthalten in Pirmasens und Gera [1003] zurück in München als promovierter Studienprofessor am Rupprecht-Gymnasium [1066]. Im Verlauf der Novemberpogrome 1938 für einige Wochen im Dachau interniert, im Februar 1940 erneut festgenommen und in das KZ Sachsenhausen deportiert und dort wenige Monate später ermordet [1003][1005]. Sein in Manchester wohnender Neffe Peter Jordan hat dies 2006 gegenüber Yad Vashem bestätigt [1005].