Abraham Schwab (1869 - 1943)

Abraham Schwab wurde am 09.11.1869 in Rimpar geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rimpar, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Schwab Salomon und Schwab Babette geb. Herrmann.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schwab Ernestine geb. Lindner, die Ehe wurde am 1903 geschlossen.

Er starb am 17.11.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Landwirt, Viehändler. besuchte die Volks- und Fortbildungsschule im Rimpar; zwei Jahre Realschule in Würzburg. Arbeitete dann im landwirtschaftlichen Betrieb mit Viehhandlung der Eltern, den er 1903 übernahm; bis 1938 hauptsächlich als Landwirt tätig. Mitglied der Deutschen Vaterlandspartei. Mußte den Betrieb im März 1939 an eine Siedlungsgesellschaft abtreten. Wurde durch den Verband Bayer. Isr. Gemeinden unterstützt. Im März 1940 bei der Gestapo denunziert, weil er, gegen die Verordnung über jüd. Zwangsnamen Namensänderungsverordnung verstoßend, zwei Flaschen Frankenwein zur Sendung an den Schwager in Holland bestellte. Kam im Juli 1942 mit der Ehefrau in das Heim Dürerstr. 20 in Würzburg. Am 23.09.1942 ins Theresienstadt deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.