Therese Sonn (1875 - 1942)

Therese Sonn wurde am 11.05.1875 in Grosslangheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Großlangheim, Izbica, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Sonn Babetta geb. Ehrenreich und Sonn Abraham.

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Therese Sonn stammte aus der Familie Abraham und Babetta Sonn [1005] in der unterfränkischen Marktgemeinde Großlangheim, Kreis Kitzingen. Ihr Vater handelte dort mit Agrarprodukten und bot koscheren Essig und Spirituosen an. [1023]. Sie übte den Beruf einer Händlerin aus. NS-Regime: Therese blieb mit ihren ebenfalls ledigen Geschwistern Zerline, Rebekka und Moses Sonn im Elternhaus Nr. 120 in Großlangheim. [1078] Anfang 1942 waren sie die letzten jüd. Einwohner am Ort. Die Schwestern Rebekka und Zerline mußten ihr Anwesen in Großlangheim räumen und in das sogenannte Jüd. Unterkunftsheim ("Judenhaus") Bibrastraße 6 nach Würzburg ziehen. [1016] Am 10.September 1942 wurden beide nach Theresienstadt deportiert. [1060} Rebekka kam dort Anfang 1944 ums Leben; Zerline wurde im Mai 1944 nach Auschwitz verschleppt. [1027]. Der Bruder Moses wurde mit Therese nach Izbica deportiert [1058]. Therese wurde am 24. März 1942 nach Izbica deportiert. Dort oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde sie vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.