Moses Sonn (1878 - 1942)

Moses Sonn wurde am 23.01.1878 in Grosslangheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Großlangheim, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Sonn Babetta geb. Ehrenreich und Sonn Abraham.

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Moses Sonn stammte aus der Familie Abraham und Babetta Sonn [1005] in der unterfränkischen Marktgemeinde Großlangheim, Kreis Kitzingen. Sein Vater handelte dort mit Agrarprodukten und bot koscheren Essig und Spirituosen an. [1023]. Er übte den Beruf eines Lehrers aus. NS-Regime: Moses blieb mit seinen ebenfalls ledigen Geschwistern Zerline, Rebekka und Theres Sonn im Elternhaus Nr. 120 in Großlangheim. [1078] Anfang 1942 waren sie die letzten jüd. Einwohner am Ort. Die Schwestern Rebekka und Zerline mußten das Anwesen in Großlangheim räumen und in das sogenannte Jüd. Unterkunftsheim ("Judenhaus") Bibrastraße 6 nach Würzburg ziehen. [1016] Am 10.September 1942 wurden beide nach Theresienstadt deportiert. [1060} Rebekka kam dort Anfang 1944 ums Leben; Zerline wurde im Mai 1944 nach Auschwitz verschleppt. [1027]. Die Schwester Therese wurde mit Moses nach Izbica deportiert [1058]. Moses wurde am 24. März 1942 nach Izbica deportiert. Dort oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde er vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.