Ferdinand Löwenthal wurde am 15.11.1866 in Hösbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hösbach, Amsterdam, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Löwenthal Berta (Breinle) geb. Reichert (07.1838–27.12.1917) und Löwenthal Lazarus Joseph (23.03.1834–03.03.1901).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Löwenthal Berta geb. Fleischmann, die Ehe wurde am 05.09.1892 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Löwenthal Martha (06.01.1898–15.05.1898), Löwenthal Leo (08.06.1893–29.09.1944, 18.01.1945), Löwenthal Ludwig (10.10.1896–1942), Löwenthal Mina, Wilhelmina (Mina) (12.12.1902–12.1913, 10.12.1913) und Cahn Selma geb. Löwenthal (16.04.1901–16.07.1943) sowie weitere 4 Kinder.
Er starb am 26.02.1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ferdinand Löwenthal wurde am 15.11.1866 in Hösbach geboren. Er und seine Frau Berta heirateten am 5.September 1892 in Würzburg. Sie hatten neun Kinder, von denen fünf Söhne und eine Tochter das Erwachsenenalter erreichten. Im März 1938 verkaufte Ferdinand, der in Hösbach „Löser“ genannt wurde, das Haus in der Hauptstraße 71 in Hösbach und die zugehörigen Ländereien. Er und Berta zogen am 1.9.1938 nach Amsterdam zu ihrem Sohn Josef, der bereits nach dorthin ausgewandert war. Berta starb dort am 31.12.1942. Im Februar 1943 wurde Ferdinand im Alter von 76 Jahren nach Auschwitz deportiert und ermordet.