Simon Hahn wurde am 30.05.1881 in Kleinlangheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinlangheim, Kitzingen, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hahn Leopold (17.02.1839–11.12.1897) und Hahn Rieka geb. Muhr.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hahn Rosa geb. Sondheim.
Seine Kinder waren Hahn Lothar (07.12.1914–21.08.1999) und Hahn Justin Joachim (29.08.1921–04.02.1945).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Hahn wurde am 30. Mai 1881 in Kleinlangheim geboren. Er war der jüngste Sohn des Leopold Löb Hahn aus Kleinlangheim. Simon heiratete die Tochter des Käsegroßhändlers Hermann Sondheim, Rosa. Mit ihr hatte er zwei Söhne, Lothar und Justin. Simon Hahn war als Vizefeldwebel im Ersten Weltkrieg und erhielt mehrere Auszeichnungen. Noch 1935 bekam Hahn das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Im Jahr 1929 zog die Familie nach Kitzingen, wo sie wechselnde Wohnungen bewohnte. Simon Hahn belieferte mit seinem Weinhandel insbesondere thüringische Städte. Am 24. März 1942 wurde das Ehepaar nach Izbica deportiert. Dort oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurden er und seine Frau vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058]. Auch ausgewertet: Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden (= Ma'ayan. Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Rabbinats Kitzingen Band 4). Münsterschwarzach 2011. S. 192-193.