Felix Klein wurde am 08.04.1877 in Gnodstadt (Marktbreit) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gnodstadt, Kitzingen, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Klein Adolf (?vor 1860) und Klein Hannchen geb. Klein (um 1860).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Felix Klein kam am 8. April 1877 in Gnodstadt zur Welt. Er war der Sohn des Kaufmannes Adolf Klein aus Gnodstadt und seiner Frau Hannchen, geborene Klein. Die Familie Klein lebte bereits seit ca. 1740 in Gnodstadt und lässt sich auf Ascher Klein zurückführen. Nach 1861 verließen viele Familienmitglieder das Dorf und zogen in größere Orte. Nach den Novemberpogromen 1938 sollte Felix Klein verhaftet werden. Aus Panik sprang er aus dem Fenster und brach sich beide Beine. Er musste mit anderen Kitzinger Juden durch die Stadt im sogenannten Säukübel fahren und Essensreste einsammeln. Am 24. März 1942 wurde Klein nach Izbica deportiert. In Izbica oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde er vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058]. Auch ausgewertet: Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden (= Ma'ayan. Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Rabbinats Kitzingen Band 4). Münsterschwarzach 2011. S. 226.