Salomon Liebenstein wurde am 15.05.1882 in Hüttenheim (Willanzheim) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hüttenheim, Kitzingen, Ghetto Izbica, Raum Lublin, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Liebenstein Otto (03.11.1842) und Liebenstein Caroline geb. Harburger.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Liebenstein Therese geb. Mayer.
Seine Kinder waren Liebenstein Otto (09.09.1922–1942) und Wolf Käthe Margot geb. Liebenstein (26.11.1920–circa 1990).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Salomon Liebenstein kam am 15. Mai 1882 in Hüttenheim zur Welt. Er war der Sohn des Viehhändlers Otto Ascher Liebenstein und seiner Frau Caroline, geborene Harburger, die aus Stuttgart stammte. Im Jahr 1919 heiratete der Bäckermeister Therese Mayer. Anschließend übernahm er die Bäckerei Eisemann in der Kaiserstraße 36. Dem Ehepaar Liebenstein wurden zwei Kinder geboren, Käthe Margot und Otto. Im Zuge des Novemberpogroms 1938 wurde Liebenstein ins KZ Dachau deportiert. Hier blieb er zwischen dem 25. November 1938 und dem 1. Dezember 1938. Am 24. März 1942 wurde die Familie Liebenstein nach Izbica deportiert, die Tochter Käthe Margot war bereits 1940 nach Amerika emigriert. In Izbica oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde Liebenstein vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058]. Auch ausgewertet: Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden (= Ma'ayan. Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Rabbinats Kitzingen Band 4). Münsterschwarzach 20.