Moritz Lustig (1879 - 1942)

Moritz Lustig wurde am 27.03.1879 in Dunaszerdahely geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Dunaszerdahely, Kitzingen, Izbica, Raum Lublin, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Lustig Gabriel (1938) und Lustig Betty geb. Fleischmann.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lustig Betty geb. Feuchtwanger.

Seine Kinder waren Lustig Alfred (11.09.1910–1970), Mayerfeld Else geb. Lustig (16.08.1912), Lustig Herbert (21.11.1917) und Erlanger Trude Sofie geb. Lustig (23.02.1922–01.02.1964).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Moritz Lustig kam am 27. März 1879 im ungarischen Dunaszerdahely zur Welt. Seine Eltern waren Gabriel Lustig und dessen Frau Betty, geborene Fleischmann. Im Jahr 1904 verließ Lustig Ungarn und siedelte nach Kitzingen über. Hier heiratete er später Betty, geborene Feuchtwanger. Das Paar hatte vier Kinder. Die Familie Lustig gehörte zu den religiösen Mitgliedern der Kitzinger jüdischen Gemeinde. Im Jahr 1937 wurde Lustig denunziert, da er eine Lieferung Süßmost nicht annahm, die am späten Freitagnachmittag (Shabbat) geliefert worden war. Nach den Novemberpogromen 1938 wurde Lustig zwischen dem 25. November und 1. Dezember ins KZ Dachau deportiert [1003]. Am 24. März 1942 wurde das Ehepaar Lustig nach Izbica deportiert, die Kinder überlebten wohl alle den Holocaust. In Izbica oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde Lustig vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058]. Auch ausgewertet: Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden (= Ma'ayan. Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Rabbinats Kitzingen Band 4). Münsterschwarzach 2011. S. 238-240.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.