Moritz Hellmann (1850 - 1911)

Moritz Hellmann wurde am 11.03.1850 in Heidingsfeld geboren und lebte in Heidingsfeld (Würzburg), New York, Natchez, Adams, Mississippi, St. Louis, MO.

Seine Eltern waren Hellmann Juda (20.06.1800–20.05.1886) und Hellmann Sella geb. Wahler (um 1820–vor 1883).

Er starb am nach 1911 in St. Louis.

Die Grabstätte befindet sich im "New Mount Sinai Cemetery, St. Louis, MO".

Weitere Angaben aus den Quellen: Moritz Hellmann wurde am 11. März 1850 gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester Hedwig in Heidingsfeld geboren. Seine Eltern waren der dort ansässige Weinhändler Juda Hellmann und dessen Frau Sella, geb. Wahler. Als Moritz 18 Jahre alt war, wanderte er alleine über Bremen in die USA aus. Er kam dort 1868 an, also im Jahr der Geburt seiner späteren Ehefrau. Belulah wurde am 11. Juni desselben Jahres in Natchez, Adams, Mississippi geboren. Im Alter von 22 Jahren heiratete sie 1890 den inzwischen vierzigjährigen Moritz Hellmann, der anschließend an ihren Geburtsort zog. 1893 ist der frühere Unterfranke kurzzeitig in New York registriert. Welcher beruflichen Tätigkeit das Ehepaar nachgegangen ist, lässt sich nicht rekonstruieren. Im Januar 1891 kam in Natchez schließlich Jessie Lee Hellman zur Welt. Moritz hatte im Verlauf seines USA-Aufenthalts das zweite n seines Nachnamens entfernt, da die neue Schreibweise in Amerika gebräuchlicher war. Sieben Jahre später, im August 1898, wurde schließlich das zweite Kind des Ehepaars geboren, Inez M. Hellman. Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt in den folgenden Jahren zog die Familie nach St. Louis um. Dort verstarb Moritz irgendwann zwischen 1911 und 1920. Über den Tod seiner Frau und der beiden Töchter ist nichts bekannt. [1132] Ob es sich bei Moritz Hellman auf dem jüdischen Friedhof von St. Louis wirklich um denselben Toten handelt, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Die dortige Geburtsangabe lässt diesbezüglich Zweifel aufkommen, kann jedoch nicht falsifiziert werden, da die entsprechende Seite in den jüdischen Standesregistern von Heidingsfeld fehlt. Dasselbe gilt für die Schwester Hedwig. Sonstige Quellen: Privatauskunft der Nachfahren.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.