Mathilde Schloß geb. Haarburger (1888)

Mathilde Schloß geb. Haarburger wurde am 28.02.1888 in Hirschberg an der Bergstraße geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Leutershausen an der Bergstraße, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Ghetto Litzmannstadt, unbekannt (Holocaust), Bad Homburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Haarburger Meier und Haarburger Regina geb. Neustädter.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schloß Siegfried, die Ehe wurde am 19.05.1913 geschlossen.

Ihre Kinder waren Frank Berta geb. Schloß (22.02.1914) und Schloß Julius Paul (26.05.1916).

Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Modistin, geboren in Leutershausen an der Bergstraße, von März 1908 bis Juni 1909 in Aschaffenburg bei Geschw. Mayer beschäftigt [1046]. Heiratete später den aus Felsberg in Hessen stammenden Siegfried Schloß [1005][1046], das Ehepaar wohnte zunächst in Aschaffenburg, 1914 bzw. 1916 Geburt der Kinder Berta und Julius Paul, 1925 Umzug nach Bad Homburg vor der Höhe [1046). Oktober 1941 von Frankfurt am Main Deportation von Mathilde und Siegfried in das Ghetto Litzmannstadt [1064], vermutlich dort ermordet [1003][1005]. Der überlebende Sohn Josef hat dies 1956 gegenüber Yad Vashem dokumentiert [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.