Moritz Schönfeld (1880 - 1942)

Moritz Schönfeld wurde am 28.07.1880 in Ubrezs geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ubrezs, Kitzingen, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Schönfeld Adolf und Schönfeld Regina geb. Markovics.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schönfeld Minna geb. Bauer.

Seine Kinder waren Breslauer Ruth geb. Schönfeld (13.03.1920), Schönfeld Julius (14.07.1909), Schönfeld Heinz (14.11.1914) und Schönfeld Regina Gina (15.08.1911).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Moritz Moses Schönfeld kam am 28. Juli 1880 im slowakischen Ubrezs zur Welt. Er war der Sohn des Schumachermeisters und Holzhändlers Adolf Schönfeld und seiner Frau Regina, geborene Markovics. Im Jahr 1906 siedelte Moritz Schönfeld nach Kitzingen über und arbeitete hier als Weinhändler. Schönfeld heiratete Minna Bauer. Das Ehepaar hatte vier Kinder, von denen insgesamt drei den Holocaust überlebten. Moritz Schönfeld war Leiter der hebräischen Sprachschule in Kitzingen, des Chinuch Na'arim, und wurde später sogar Vorbeter an hohen Feiertagen. Im Zuge der Novemberpogrome wurde Schönfeld am 25. November 1938 nach Dachau verbracht. Hier blieb er bis zum 1. Dezember 1938 inhaftiert [1003]. Nach seiner Freilassung erhielt er am 20. Dezember die Weisung seine Firma aufzulösen. Am 24. März 1942 wurden Moritz Schönfeld und seine Frau nach Izbica deportiert. In Izbica oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde er vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058]. Auch ausgewertet: Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden (= Ma'ayan. Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Rabbinats Kitzingen Band 4). Münsterschwarzach 2011. S. 301-303.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.