Siegbert Friedmann (1880 - 1942)

Siegbert Friedmann wurde am 20.12.1880 in Hainsfarth geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hainsfarth, Mainstockheim, Izbica, Raum Lublin, Schwanfeld. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Friedmann Markus (03.11.1835–05.04.1910) und Friedmann Babette (24.07.1844–28.05.1883).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Friedmann Ida geb. Kissinger.

Seine Kinder waren Friedmann Bella (10.12.1912–25.01.2004), Friedmann Lilli (22.07.1920–1942) und Friedmann Manfred (22.07.1922–1990).

Er starb am 1942, 24.03.1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Siegbert Friedmann kam am 20. Dezember 1880 in Hainsfarth bei Nördlingen zur Welt. Er heiratete Ida Kissinger. Das Paar hatte drei Kinder. Bis 1925 war Siegbert Friedmann Volksschullehrer in Schwanfeld, eher er von 1925 bis 1940 Hauptlehrer der Gemeinde Mainstockheim wurde. Im Dezember 1936 wurde ihm die große Ehre zuteil, an der 100-Jahrfeier der Würzburger Synagoge das "Ma Tovu" sowie die Psalmen 100, 122 und 128 singen zu dürfen. Siegbert Friedmann war der letzte jüdische Lehrer in Kitzingen [1002]. Seine Familie lebte bis zuletzt in Mainstockheim. Am 24. März 1942 wurden er, seine Frau Ida und die Tochter Lilly Friedmann von Kitzingen aus nach Izbica deportiert. Dort oder in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin wurden alle drei vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.