Else Hahn wurde am 17.03.1894 in Prichsenstadt geboren und lebte in Prichsenstadt, Nürnberg, Mümling-Grumbach, Aschaffenburg.
Ihre Eltern waren Hahn Jakob (29.04.1868–04.03.1943) und Hahn Jeanette geb. Hellmann.
Weitere Angaben aus den Quellen: Modistin, geboren in Prichsenstadt als Tochter des Weinhändlers Jakob Hahn und seiner Ehefrau Jeanette [1046]. Ging 1909 im Alter von 15 Jahren vermutlich zur Ausbildung nach Nürnberg, ab Juni 1914 bei ihren Eltern in Prichsenstadt, im April 1915 Modistin in Mümling-Grumbach [1046]. Kam im August 1915 für etwa einen Monat nach Aschaffenburg zu dem Kleiderfabrikanten Bernhard Bohrmann, ehe sie im September 1915 nach Prichsenstadt zurück kehrte [1046]. War eventuell behindert, da sie sich in Aschaffenburg mit einer durch den Magistrat der Stadt Würzburg ausgestellten Invalidenkarte legitimierte [1046]. Über ihren weiteren Lebensweg liegen keine Informationen vor, ihr Vater Jakob -die Mutter Jeanette war bereits vorher verstorben- wohnte zum Zeitpunkt der Volkszählung 1939 in Kitzingen, später in Frankfurt am Main; er wurde von dort im August 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und dort im März 1943 ermordet.